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15.06.2011, 18:30 Uhr | Übersicht | Drucken
Spargellehrpfad und Gutshof Böckenhoff

Von Anfang Mai bis zur Sommersonnwende, am 24. Juni, dreht sich seit mehr als 20 Jahren auf dem Gutshof Böckenhoff fast alles nur um den Spargel, den „Lukullus-Spargel“.

Der CDU Gemeindeverband Raesfeld-Erle hatte am 15.06.2011 zu einer Betriebsführung auf den Gutshof Böckenhoff eingeladen.„Frisch vom Feld“ schmeckt der Spargel einfach am besten“, dies wussten alle Teilnehmer, aber warum das so ist, wissen jetzt auch alle.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Jan Gößling (Vorsitzender der CDU-Raesfeld) und Maria Brömmel (Vorsitzende der Frauen Union Raesfeld) ging es auch schon los auf den Spargellehrpfad. Auf dem mehr als 5oo Meter langen,mit Informationstafeln bestückten Weg, der vorbei an Wiesen und Spargelfeldern führt, konnten alle Spargelliebhaber viele wissenswerte Informationen „rund um den Spargel“ erfahren.

Die Führung der Gruppe übernahm Detlef Deeling, der einführend über die historischen Anfängen des Spargelsberichtete. In der Römerzeit beispielsweise, gehörte der Spargel in Form von getrockneten Stangen als Proviant ins Marschgepäck der Soldaten.

Die nächsten Stationen des Spargellehrpfads beschäftigten sich dann mit dem heutigenSpargelanbau.Die kleinen, reich bebilderten Farbtafeln zeigen demBesucher anschaulich, wie die unterschiedlichen Entwicklungsphasenaussehen und was alles beim Anbau der Spargelpflanze für Geschmack und Aussehen verantwortlich ist. Bei der letzten Tafel begrüßte Berhard Böckenhoff die Gruppe, gab weitere Tipps zur Lagerung und zum Verzehr und beantwortete zahlreiche Zwischenfragen, so auch die Frage einer Teilnehmerin zum Eigenanbau.

Danach wurde es kalt, denn die Gruppe der Spargelliebhaber wurde von Berhard Böckenhoff ins Kühlhaus geführt. „Wir bedecken den Spargel zunächst mit Eis, so können wir ihn auf 2° Celsius heruntergekühlt und dann kommt er in die Kühlung“ erklärte Berhard Böckenhoff den Teilnehmern. Die letzte Station der Betriebsführung bestand aus der Besichtigung dergroßen Sortierhalle, in derdie tägliche Spargelerntemit zwei großencomputergesteuertenSortiermaschinen größensortiertwird und so für den Verkauf an den Endverbraucher vorbereitet wird.

Ganz nach der alte Bauernregel: "Kirschen rot, Spargel tot" nutzten die meisten Teilnehmer abschließend noch einmal die Chance und gönnten sich in gemütlicher Runde noch ein frisches Spargelgericht.

 






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